Sommersonne – Kapitel 2 – Grillvorbereitungen

Indessen war Flo damit beschäftigt, ein paar Grillutensilien zu besorgen. Beim Schlendern durch die Regale stach ihm gleich eine gewisse Person ins Auge. Es war Anne, eine alte Schulfreundin von ihm. „Hey Anne“ rief er herüber. – „Hi Flo. Was machst du denn hier.“ – „Ich hab noch ein paar Sachen für das Grillen heute abend zu besorgen. Wenn du Lust aufs Grillen hast, kannst du gleich mit mir mitkommen. Ich wollt dann sowieso gleich losgehen.“ – „Du bist ja ein ganz Fieser“, sagte sie mit einem Lachen im Unterton, „du weißt doch, dass ich zum Grillen gar nicht nein sagen kann.“ Die Grillutensilien waren schnell besorgt und auf ging es zum Grillvergnügen. „Ähm Flo.“ – „Ja was gibt’s“ – „Ich müsste noch mal bei mir zu Hause vorbei, mir was anderes anziehen.“ – „Kein Problem. Müssen sich die andern halt ein bisschen gedulden.“ So ging es erstmal zu Annes Appartement. Flo war bisher auch noch nicht hier gewesen. Aber der häuslich eingerichtete Stil gefiel ihm gleich auf Anhieb. „Nimm doch Platz“, bat Anne ihm das Sofa an. Sie verschwand ihm Nebenzimmer. Die Minuten verstrichen. Flo’s Augen schweiften umher. Alles wirkte so einfach und auch das Gemälde an der Wand hatte nichts Übertriebenes an sich. Im nächsten Moment stand auch schon Anne vor ihm. Er muss wohl kurzeitig geträumt haben, denn er hatte ihr Kommen gar nicht bemerkt. Sie stand vor ihm mit Bikini und darüber hatte sie noch eine dickere Jacke. „Meinst du nicht, dass es dir mit der Jacke etwas zu warm wird?“ fragte Flo in einem ganz unschuldigen Ton. „Ich wollte mich vorerst nur vor neugierigen Blicken schützen.“, entgegnete sie. „Aber wieso? Hier sind doch nur Du und Ich. Und sooo neugierig war ich doch noch nie.“ Doch bei dieser Bemerkung konnte er sich ein breites Grinsen nicht mehr verkneifen. Er trat ein paar Schritte auf sie zu. Er sah schon, dass sich kleine Schweißperlchen auf ihrer Stirn bildeten. Die Jacke saß demnach auch nicht mehr lange auf ihren Schultern. Auch sie machte einen Schritt auf ihn zu. Er konnte ihren zitternden Atem spüren. Jeder einzelne Schweißtropfen musste daran glauben. Er küsste jeden einzelnen davon Weg ehe das eigentliche Verrgnügen begann.
Nach ein paar aufregenden Minuten warf sie ein: „Hey du, wir wollten doch zum Grillen.“

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