Auf Einmal – Das Wasser (31.01.05)

Das große Panik kam auf.
Ein großes Beben erschütterte die Welt.
Durch Nichts und Niemand aufzuhalten – daran scheitert auch ein Held.
Und das Wasser folgte gleich darauf.

Viele Menschen verloren alles – ihr ganzes Hab und Gut.
Vor allem die kleine Paula am Straßenrand.
Nicht einmal der Aufenthalt ihrer Eltern ist uns bekannt.
Lediglich ein Foto ihrer Mama gibt ihr den letzten ihr Mut.

Das Wasser ist getrocknet, doch viele Tränen fließen.
Paula ist nun ganz allein,
Kehren ihre Eltern denn nie mehr heim?
Was für ein sinnloses Blutvergießen.

Mutter Natur präsentierte mal wieder volle Stärke und Macht.
Die Riesenwelle machte alle Existenzen zunichte.
Alle Erinnerungen und Werte sind nur noch Geschichte.
Die Flut kam zwar leise, jedoch nicht mit der Nacht.

Eine Massenkatastrophe – sie zeigt auch das Einzelschicksal.
Ein jeder Mensch ist tief betroffen – auch wenn nur tief im Herzen.
Über ein solch schlimmes Ereignis, wie kann ein Mancher nur scherzen.
Die Welt wirkt hier nur trostlos und kahl.

Die Häuser werden wieder aufgebaut.
Viele Freiwillige packen hilfreich mit an.
Jeder versucht zu tun, was er nur kann.
Nur der Frust gegen die Welt der Natur bleibt tief im Herzen verstaut.

Dank der Solidarität der Welt.
Dank den vielen, vielen Spenden.
Viele Opfer müssen nicht verenden.
Auch Menschen halten zusammen – es scheitert nicht am Geld.

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