Der Träumer (18.05.06)

Gefesselt in seiner eigenen Welt,
ein Gefühl, das etliche Wünsche ihm erfüllt.
Die Augen geschlossen, der Ausdruck zufrieden,
unsortierte Gedanken – alle verschieden.

Ein kleiner Junge ihm entgegen kam,
sofort er die Verfolgung aufnahm.
Durch dunkle Wälder auf engen Wegen,
nicht ein Mensch kam ihm entgegen.

Auf einer Wiese an des Königins Palast
hielt der kleine Läufer Rast.
Doch als der Verfolger um die Ecke bog,
der Junge auf einer Wolke ihm entflog.

Vor ihm stand nur in voller Pracht
die Königin – das Szepter verriet ihre Macht.
Sie bot ihm an ein neues Leben
auf anderen, interessant verzweigten Wegen.

Ganz langsam schloss er seine Lider
und fand als er sie öffnete sich wieder
auf seinem Bett in einem Raum.
Herausgerissen aus dem Traum.

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