Musik bewegt (Menschen aufeinander zu) (21.05.10)

Die Musik so laut, dass der Bass meinen Herzschlag kontrollierte als du den Raum betratst und begannst dich zu bewegen, während die Lautsprechermembran neben meinen Ohren vibrierte. Ich genoss dieses Gefühl – es war mein Segen. Musik und Herz waren schon vereint. Doch etwas mir für diesen perfekten Moment noch fehlte. Ich musste dich noch… Musik bewegt (Menschen aufeinander zu) (21.05.10) weiterlesen

Der erste Schnee (31.10.07)

Das letzte Laub liegt noch im Rinnstein der Straßen. Der Wind pfeifft die letzten spätsommerlichen Töne. Die Dunkelheit kriecht nun auch in größere Gassen. Und vom Herbst weicht jede Farbe – das restliche Schöne. Der kühle Wind und mein Gesicht prallen aufeinander und ich hinterlasse meine Spuren im Schnee. Während ich so vor mich hin… Der erste Schnee (31.10.07) weiterlesen

Laterne (08.10.07)

Verschluckt von den Fängen der Dunkelheit ist der Boden schon nicht mehr zu erkennen. Im Angesicht von Raum und Zeit ist ihre Länge nicht genau zu nennen. Förmlich schwebend in ihrer eigenen Welt. Gerade so, als ob es ihr gefällt. Allein und einsam. Es stand am Bahndamm. Im Zug sitzend ich das Gebilde erblickend und… Laterne (08.10.07) weiterlesen

Labyrinth (27.05.07)

Eine neue Wand baut sich vor dir auf Der Blick wandert zur obersten Kante – weit hinauf. Und eine hölzerne Falltür zu deinen Füßen, du winkst und magst den Abgrund grüßen. Du irrst umher – zu oft ohne Plan. Lässt dich nicht ruhig, steuerst darauf zu – in den Wahn. In den Händen nur die… Labyrinth (27.05.07) weiterlesen

Der Tropfen (16.05.06)

Für einen winzigen Augenblick zu hören. Nur einen Bruchteil zu sehen. Kaum Einen wird er stören. Es muss einfach geschehen. Aus riesig anmutenden Gebilden löste herraus sich ein winziger Teil, entfloh den mächtigen Gefilden. Und sauste herab, fast wie ein Pfeil. Dem Boden nah er kurz verweilt einen kleinen Atemzug. Ehe in viele Stücke er… Der Tropfen (16.05.06) weiterlesen

Unberührtes Land (27.08.05)

Völlig unberührt liegt dort der Felsen im Meer. Die Sonne spielt mit den schroffen Kanten und zaubert Schatten und unterschiedlichen Formen darauf. Kein Baum erweckt diese Landschaft zum Leben, aber dennoch kommt kein Gefühl von Trostlosigkeit auf. Die Wellen wirken klein gegen diese mächtigen Gestalten. Sie verlaufen sich sanft zu ihren Füßen. Kein Kreuz auf… Unberührtes Land (27.08.05) weiterlesen

Kind an Bord (27.08.05)

Über das Geländer gebeugt, so steht ein kleines Kind und streckt die Nase immer weiter in den Wind. Im Wasser entdeckt es den ersten Delfin. Dort unten treibt eine Möwe im Wasser vor sich hin. So fegt der Kleine ganz unbeschwert über die Gänge, völlig unbeeindruckt von dem großen Gedränge. Die schwingt vorsichtig auf und… Kind an Bord (27.08.05) weiterlesen

An Deck (26.08.05)

Die Sonne steht halbhoch und verwöhnt mit wärmenden Strahlen. Man blinzelt den vereinzelten Wolken entgegen und wirft einen ersten Blick auf das Glitzern im Wasser. An Deck weht der Wind frisch um die Nase, da blüht jugendliches Abenteuerdenken auf. Und ein kleiner Denker rettet seine Zettel vor dem Wasser. Ob friedlich auf einer Matratze liegend,… An Deck (26.08.05) weiterlesen

Unglücklich auf Reise (21.08.05)

Schwere Augen – der Blick verloren. Ein Gefühl ganz gegen neu geboren. Der Mund wirkt trostlos und verschlossen, vielleicht sind doch nur Blumen nicht gegossen. Die Unterarme verschrenkt, eben nicht Arm in Arm. Der flehende Blick scheint so garnicht warm. Die Beine stehen uneins, trotzdem paarweise. Er blickt in ihre Augen und rätselt „Wohin geht… Unglücklich auf Reise (21.08.05) weiterlesen