Seelenfreunde (Songtext)

Ein Blitzen in deinen Augen, vorbei der schöne Moment.
Ein Gefühl, Wärme durchströmt meine Adern.
Ein Lächeln und ich bin dahin.
Warum, warum kann es nicht immer so sein?

Mein Leben lang, versteckt hinter eigenen Gittern.
Eigenintiative hat mir stets gefehlt.
Habe mich Nacht für Nacht dafür gegrämt.
Mir die schönen Stunden mit dir vorgestellt.

Warte immer noch auf ein Zeichen von dir.
Genieße wieder die schöne Zeit, warum nicht auch zu zweit?
Dein Denken bleibt mir noch verborgen.
Stell es mir in meinem Kopf nur vor.

Mach das mein Denken Realität wird!
Das jetzige Gefühl macht mich verrückt.
Ein Gedankenspiel in meinem Kopf.
Ich liebe dich.

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Ich bin verliebt (Songtext)

Ich sehe dich, du bist mir fern.
Hab ein Foto, das hab ich gern.
Seh in deine Augen es kommt mir ein Lachen.
Komm zu mir, ich will nur erwachen.

Gehe den Weg, noch ohne dich.
Ich sage es dir, ich vermiss dich.
Die Zeit ohne dich ist wie Fluch.
Komm spann über uns ein Liebestuch.

Ich bin verliebt in dich,
Ich brauch dich ganz und nicht nur halb.
Ich bin verliebt in dich so sehr.
Ich bin verliebt in dich,
Ich steh auf dich, komm sieh das ein.
Will dich für mich und ganz allein.

Nun fast ganz da, ich kann dich schon spürn.
Sei nun hier um mich um zu verführn.
Ich seh dich an, nun wird mir alles klar.
Nichts ist mehr so, wie es mal war.

Ich bin verliebt in dich,
Nun ich hab dich ganz und nicht nur halb.
Ich bin verliebt in dich so sehr.
Ich bin verliebt in dich,
Ich steh auf dich, du siehst das ein.
Will dich für mich und ganz allein.

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Ein Buch, das Leben heißt (15.06.05)

Ganz verstaubt – fast ungelesen
steht es zwischen vielen Gleichgesinnten.
Scheint fast als berichte es über weit entfernte Wesen,
denn in dem Regal steht es doch ganz hinten.
Bücher, die wichtigsten Zeugen unserer Zeit.

Ganz allein, durch einen dunklen Gang.
Verirrte sich ein kleiner Junge hierher.
Wandelte zwischen zwischen den riesigen Bergen entlang,
irrte mal hier mal dort, streifte wieder kreuz und quer.
Immer auf der Suche nach dem einen Buch.

Dann erblickte er doch, durch viele Bruchstücke
von Meisterwerken hindurch, ein Schriftstück von ganz anderer Natur.
Entnommen aus dem Meer von Buchstaben – zurück blieb eine Lücke.
So schlug er auf, was einst geschrieben von Menschenhand nur.
Und begann zu lesen.

Auf schwere Seiten steht geschrieben,
vom Leben, dass nicht einfach ist geblieben.
Erzählt wird hier kein Märchen oder einfache Geschicht.
Dies rückt das Verfasste nur in ein verfälschlichtes Licht.
Denn das Leben schreibt die wahren Geschichten.

In einer Zeit des Elends und der Grausamkeit.
Hielt man zusammen, wie in trauter Zweisamkeit.
Bestritt den schweren Weg in traurigster Zeit gemeinsam,
So fühlte man doch in freier Zeit sehr einsam.
Auch die traurigen Kapitel lassen auf Besserung hoffen.

So stand man durch, den schweren Augenblick.
Heute blickt man gerne in die alte Zeit zurück.
Gedenkt und erinnert – was ist geblieben?
Sind wir an der Zahl wirklich noch Sieben?
Die Zeit und ihr Spiel mit unseren Gedanken.

Feste feiern und Freude versprühen.
Zeigen, wer man ist und innerlich aufblühen.
Man reift den innerlichen und ein wenig auch
den äußerlichen Weg – das Gefühl, das schenkte uns der Bauch.
So genießet man die schöne Zeit, die einem bleibt.

Voller Spannung und vom Inhalt überrollt,
ließt unser Jüngling immer noch – ungewollt.
Tauchte ab in doch allzu private Sphären,
so etwas zu lesen – wohl eine der größten Ehren.
Voller Ehrfurcht nun, das Buch klappt zu.
Und nur der Staub vom Rücken bleibt zurück.

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Der Träumer (18.05.06)

Gefesselt in seiner eigenen Welt,
ein Gefühl, das etliche Wünsche ihm erfüllt.
Die Augen geschlossen, der Ausdruck zufrieden,
unsortierte Gedanken – alle verschieden.

Ein kleiner Junge ihm entgegen kam,
sofort er die Verfolgung aufnahm.
Durch dunkle Wälder auf engen Wegen,
nicht ein Mensch kam ihm entgegen.

Auf einer Wiese an des Königins Palast
hielt der kleine Läufer Rast.
Doch als der Verfolger um die Ecke bog,
der Junge auf einer Wolke ihm entflog.

Vor ihm stand nur in voller Pracht
die Königin – das Szepter verriet ihre Macht.
Sie bot ihm an ein neues Leben
auf anderen, interessant verzweigten Wegen.

Ganz langsam schloss er seine Lider
und fand als er sie öffnete sich wieder
auf seinem Bett in einem Raum.
Herausgerissen aus dem Traum.

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Mach einfach weiter (30.04.05)

Wissen was wird, reicht nicht um voranzukommen.
Eh du was erreichst, liegst du da – benommen.
Wenn du wieder aufstehst und ehe du realisierst,
siehst du ein, dass du nie ein richtig Großer wirst.

Doch gerade das ist der Moment, der dich aufbaut.
Der Moment, wo gerade keiner an dir aufschaut.
Diese Zeit, ganz mit dir allein.
Wird am Ende nicht nur die Entscheidende sein.

Der Schweiß, der tropft nicht nur, er fließt.
Auch wenn mal einer direkt ins Gesicht dir hinein nießt.
Du kämpfst und kämpfst gerade nur für dich.
Verträgst jeden Seitenhieb und jeden Stich.

Von der Belastung nicht nur auf körperlichen Bahnen,
können die Anderen hier recht herzlich wenig ahnen.
Das Ziel vor Augen – egal wie schwer.
Du gibst nicht auf oder sagst du kannst nicht mehr.

Wenn alle schon sagen „Gib auf, es hat keinen Sinn“.
Läufst an ihnen vorbei und schaust nicht zu ihnen hin.
Du nimmst dir einfach worauf du hast gewartet.
Du bist am Ziel – und ein neues Projekt, das startet.

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Stehaufmännchen (19.04.05)

Kein Graben ist für dich zu tief.
Kein Turm auch nur ansatzweise zu schief.
Kein Ozean ist für dich zu weit.
Nicht mal das Leben wird dir zu leid.

Kämpfst dich durch jede kleine Schwierigkeit.
Ist ein Freund in Not, so stehst du schon bereit.
Jederzeit gibt es ein aufmunterndes Wort.
Egal zu welcher Zeit – egal an welchem Ort.

Mit Optimismus erreichst du gar viel.
Verpasst hast du bis jetzt kaum ein Ziel.
Was du dir vornimmst – dir auch stets gelingt.
Ein jeder Vergleich auch kein bisschen hinkt.

Durch deine Worte hast du schon viel bewirkt.
Dem Ein und dem Anderen in seinem Handel bestärkt.
Man fragt dich gern und oft um Rat.
So hilfst du oft und gern mit Tat.

Die Freude am Leben ist dir ins Gesicht geschrieben.
Ein Lächeln und das zum Verlieben.
Nach jedem Rückschlag stehst du wieder auf.
So das ich dich „Stehaufmännchen“ tauf.

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Ein Abschnitt Leben (07.03.05)

Der Reiz des Lebens nun beginnt.
Die Zeit zwischen den Händen dem Wasser gleich zerrinnt.
Hat denn all das Schöne nun ein Ende?
Nimmt das Leben nun eine volle Wende?

In einem Auto Richtung Meer.
Der Abschied von der Heimat fällt nicht ganz so schwer.
Zurück bleibt ein Chaos in der Ordnung.
Sonst fehlt dem Leben ja jeglicher Schwung.

Auf ins Ungewisse, auf ins neue Reich.
Vielleicht sieht man die Welt oder begegnet einem Scheich.
Oder schlägts einen auf das Land?
Wohin, dass weiß wohl nur Gottes Hand.

Neuer Abschnitt – Neues Leben.
Überwinden tut man auch die kleinen Gräben.
Der Neuanfang auch als Chance für mich.
Nur hoff ich, du lässt mich nicht im Stich.

Die Wohnung klein – ich bin trotzdem froh.
Sogar ne Fußbodenheizung auf dem Klo.
Mein eigenes Zimmer, es wirkt gemütlich.
So stelle ich es mir vor – richtig schön friedlich.

Doch wo treibt mich der Wind jetzt hin?
Wo entwickelt sich des Lebens Sinn?
Wo ist der Platz an dem ich verweile?
Ist er weiter weg, als nur eine Meile?

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Azubi (23.02.05)

Jeden morgen wartet um 5 schon der Wecker.
Die Augen gehen nicht auf, auch nicht beim ersten Strecker.
Das Bett fesselt mich total in seinen Bann.
Nur schade, dass ich im Moment nicht weiter schlafen kann.

Die Arbeit ruft, vorbei das Vergnügen.
Im Betrieb warten nur Stress und viele Rügen.
Zuerst verpass‘ ich noch meine Bahn.
Ich ärger mich – bis hin zum Wahn.

Endlich da, mich erwartet der Ernst des Lebens.
Ein Augenblick, nur nicht immer der des Strebens.
Neben dem Lernen und der Streberei,
wartet auf der andern Seite die Arbeiterei.

Ich räume gar dies und verpacke mal das.
Jedenfalls macht es mir keinen großen Spaß.
Jedoch will man nicht leer dastehen.
Und am Ende gar um Geld noch flehen.

Der Sinn des Lebens – ich erkenn ihn noch nicht.
Vielleicht erscheint mir ja bald manch so helles Licht.
Den Abschluss, den will ich haben, möglichst bald.
Sonst schicken mich meine Eltern zum Arbeiten noch in den Wald.

Am Abend dann bin ich jedenfalls fix und alle.
Ich lege mich dann nur noch in die Falle.
Man wartet im Schlaf leidlich auf auf Tag.
Und hofft, dass er nicht so schnell kommen mag.

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Der Baum (11.02.05)

Ein Baum, der wenig wächst und schwach gedeiht.
Er welkt und ist nicht dem kleinsten Sturm geweiht.
Die Äste verbiegen sich im Wind.
Da steht ein kleines Etwas, das sieht jedes Kind.

Es winden sich die Äste mickrig dahin.
Wie sieht das aus, wo ist da der Sinn.
Der Baum, er wirkt nur schwach und klein.
Da steht er nun verlassen, allein.

Doch auch ein solcher Baum vollbringt gar wunderbare Sachen.
Ihr werdet es sehn und auch nicht mehr drüber lachen.
Im Sommer spendet er euch Schatten.
Im Herbst bedeckt er den Boden, wie mit Matten.

Die Wurzeln machten ihn stets stark.
Machten ihn ganz besonders und deshalb autark.

Die Zeit verging, doch der Baum, der blieb.
Steckte ein, manch starken Hieb.
Er wurde auch nur selten gepflegt.
Nur manchmal, sich jemand in seinen Schatten legt.

Die Rinde schirmte das Innere ab.
Etwas, das er nie von sich preisgab.
Tief in ihm drin ein Gefühl noch steckt.
Leider wurde es nie geweckt.

Wie der arme Baum die Zeit übersteht?
Wo doch immer ein raues Lüftchen weht.
Er zeigt uns stets seine guten Seiten.
In guten und in schlechten Zeiten.

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Die Zeit steht still (03.02.05)

Wenn die Zeit so schnell verinnt.
Auch stets eine neue Stund‘ beginnt.
Dann nimm dir Zeit um auszuruhen.
Schlüpf heraus aus deinen Schuhen.

Lehn dich zurück und lass dich fallen.
Hör die Ruhe an den Wänden hallen.
Machs dir gemütlich bei nem Song.
Leg es weg – das Lexikon.

Schieb‘ all den Arbeit weg von dir.
Nun bist du ganz alleine hier.
Zieh dich zurück auf deine Insel.
Vergesse Alltag, Stress und all das blöde Gewinsel.

Komm doch zurück an diesen Ort.
Vergiss ihn nicht, oder er ist für immer fort.
Vergess‘ sie nicht, die schöne Zeit.
Dann ist sie für die Ewigkeit.

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