Eisbrecher (06.04.09)


Ich sah sie drüben an der Eisbar stehn.
Sie blickte herüber, ihre Augen – so wunderschön.
Traute mich nicht hinüber zu gehen,
es schmerzte schon, sie bloß zu seh’n.

Was war das? Ein Zwinkern in ihrem Blick.
Ich blickte mich um, war dies mein Glück?
Der eine Hinweis – es machte Klick.
Nun gab es hier auch kein Zurück.

Ich schwebte hinüber auf Wolke Sieben.
Sollten wir uns wirklich lieben?
Alles wie ein riesengroßer Traum,
mit ihr allein in einem Raum.

Ich hörte wie des Engels Gesang,
als sie mir fuhr den Arm entlang,
Daraufhin gab ich ihr einen Kuss.
Sie lächelte mich nur an – zu allem Überdruss.

Sie lächelte immerzu – es zog sie weiter.
Ich in der Wüste, wie der einsame Reiter.
Ihr letzter Duft verblieb dann nur in mir,
Glücklich für einen Augenblick – das waren wir.

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