In der Fremde (03.08.05)

Nicht verstanden, seiner Sprache wegen
saß er daneben, etwas abschüssig.
Die unheimliche Stille kam ihm ungelegen,
fühlte sich so überflüssig.
Allein in einer anderen Welt.

So wandelte er verlassen daher
durch die ihm fremden Gassen.
Häuserfassaden schriehen nach mehr,
selbst in den Parks fühlte er sich verlassen.
Eine Umgebung, die ihn entfremdete.

In Gedanken, so lag er auf einer Bank,
blickte in den Himmel und schaute verträumt.
Streckte sich aus und machte sich lang,
welche schöne Zeit er doch versäumt.
Zeit, die für ihn nun verloren ist.

Alles um ihn herum lebt nach einer anderen Kultur,
Strebt nach anderen Prinzipien und deren Gewohnheiten.
An Anderes denken bleibt ihm wohl nur.
Nur sein zu Hause erinnert ihn an bessere Zeiten.
Heimat ist ein unvergessliches Gut.

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