Nur ein Tag (24.01.05)

Ein anderer Tag gerade von Neuem beginnt.
Hab Angst, die Zeit mit dir zu schnell verinnt.

Langsam schieb ich mich aus meinem Bett,
ich dreh mich um, nur finden tu ich dich net.

Die Augen sind noch schwer wie Stein,
Ich dacht an dich mein Sonnenschein.

Und schon kratzt die Sonne am Rand vom Horizont.
Ich wollt sie dir holen, ich hab es nicht gekonnt.

Allein ist mir am Morgen unendlich kalt.
Darum such ich an deiner Schulter den passenden Halt.

Ich steh nun neben dir, sagen kann ich nicht ein Wort,
in der Hoffnung, es ist nicht zu wenig und du bist fort.

Ein Blick in deine Augen verrät, du kannst es verstehn,
verstehst du alleine oder muss ich noch flehen.

Die Mitte des Tages steht nun langsam vor der Tür.
Ich bin mir nicht sicher, bin ich in deinem Leben Passagier.

Die Mühen, die Arbeit sollen sich lohnen,
Ein guter Freund soll in meinem Herz bald wohnen.

Die Helle Fleck am Himmel sagt Good Bye,
Wir sitzen zusammen bei einer Plauderei.

Die Sterne schreiben einen großen Bogen,
weißt du noch, wie wir damals um die Häuser zogen.

Auch solch ein Tag neigt sich dem Ende.
Verstehst du die Botschaft die ich dir sende.