Von Geld und Natur (10.03.05)

Einst noch dieses schönste Fleckchen Wald.
Dennoch vernichtet ihn der Bagger bald.
Wo einst noch viele Bäume standen,
steht nun ein Hotel, geschmückt mit Partygirlanden.

Ein Teich musste einem Tagebau weichen,
denn es musste ja die Kohle reichen.
Jetzt nur noch ein Feld mit Matsch und Schlamm,
wohin man früher noch zum Grillen kam.

Eine große Wiese mit Schmetterlingen und Faltern
wurde das Opfer von Stadtverwaltern.
Man bewundert nicht mehr Klee und Mohn,
sondern wandert hinweg über Stein und Beton.

Aber als Mutter Natur die Menschen mit ihren Kräften in die Schranken wies,
jeder sich schweigend auf die Zunge biss.
Keiner der Großen sah es kommen.
Sie blickten alle nur reudig und benommen.

Heute wurde ein neuer Garten wieder hergestellt.
der am Ende sowieso wieder verfällt.
Nichts gibt es, was mich hier noch hält,
denn am Ende scheitert unser Wohl am Geld.

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